Einstieg in die Welt der Medien

Was ist das Tolle an einem Beruf in den Medien? Gute Frage, denn die Antwort ist nicht so einfach zu finden. Weil Medien ein enorm großes Spektrum an Betätigungsfeldern bieten. Sie sind innovativ, modern, zukunftsorientiert, Medien werden überall eingesetzt und gebraucht. Aber was steckt überhaupt hinter dem Wort „Medien“? Genaugenommen ist es eine Abkürzung für den Begriff „Massenmedien“ und die sind nichts anderes als Kommunikationsmittel, um durch vielfältigste Art und Weise Nachrichten und Informationen zu verbreiten. Wie gut, dass wir heutzutage aus den Anfängen der Massenmedien heraus sind – wer möchte seine Nachrichten noch per Morsealphabet übertragen? Selbst das gute alte Faxgerät erscheint einem bereits wie ein Relikt aus grauer Vorzeit.

 

Aber Medien bedeuten noch mehr. Man muss nur mal einen Blick ins Internet werfen und den Begriff „Medienberufe“ eingeben -je nach Suchmaschine erhält man um die 1.000.000 Ergebnisse. Dieses Überangebot kann einen natürlich auch erst mal abschrecken, wofür soll man sich da nur entscheiden? Zum Glück gibt es Organisationen, die weiterhelfen können, sogenannte Medienakademien. Sehen Sie sich einmal um, z.B. nach einer Ausbildung in Würzburg. Das Angebot umfasst eine Vielzahl von Medienberufen, sei es aus dem Printbereich, sei es die digitale Ausrichtung. Sagt Ihnen mehr das Kaufmännische zu, Sie möchten aber trotzdem mit modernen Medien zu tun haben? Auch dann sind Sie dort richtig.

 

Was zeichnet Medienberufe von anderen Berufen aus? Das, was sie wahrscheinlich am meisten auszeichnet, ist, dass Medien sich ständig weiterentwickeln, immer „am Puls der Zeit“ sein müssen. Mehr noch, sie müssen immer einen Schritt voraus sein. Wer kennt das nicht aus den Nachrichten oder aus der Zeitung? Wer den „Knüller“ zuerst bringt, macht das Rennen. Das bedeutet aber nicht, dass man sich ständig sozusagen selbst überholen muss. Egal, auf welche Art man Nachrichten oder Informationen verbreitet, ob man Bücher herausbringt, Filme oder Videoclips veröffentlicht, man sollte immer hinter der Sache stehen, mit Bedacht. Egal, ob man nun als Medientechnologe/in oder Veranstaltungskaufmann – oder –Frau tätig sein will. Und noch etwas ist wichtig: die Lust auf kreative Gestaltung. Interessiert? Schauen Sie einfach mal rein, in die Medienakademie, Ausbildung Würzburg

Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing – und ihr schlechter Ruf

Die Ausbildung zum Kaufmann für

Dialogmarketing

ist ein recht neuer Ausbildungsberuf – in Kraft getreten ist er erst im August 2006. Nach dem Berufsbildungsgesetz handelt es sich hierbei um eine dreijährige, duale Ausbildung.


Absolvieren kann man diese in sogenannten Service-, Kunden- oder Call-Centern. Der Kaufmann für Dialogmarketing ist im Besonderen für die Betreuung der Kunden zuständig. Tätig im Dialog betreut und berät er die Kunden in den verschiedensten Dienstleistungsunternehmen. Je nach Arbeitgeber variiert der Schwerpunkt zwischen Kundenbetreuung, Kundenakquise und Kundengewinnung. Daher unterscheiden sich auch die Tätigkeiten, so beraten manche Kaufleute für Dialogmarketing ihre Kunden zum Beispiel in Vertragsfragen oder machen spezielle Angebote, während andere möglicherweise im reinen Verkauf und in der Neukundengewinnung beschäftigt sind. Zudem bearbeiten sie Aufgaben mit modernsten Informations- und Kommunikationssystemen, steuern oder planen Marketingkampagnen, koordinieren Personalplanungen und kalkulieren Angebote für Kunden. So vielseitig die möglichen Aufgaben sind, sollten daher auch die persönlichen Stärken des potenziellen Kaufmanns für Dialogmarketing sein. Kommunikationsstärke und Verkaufstalent werden sehr geschätzt.

Trotz dieses anerkannten Berufsbildes und den vielen Möglichkeiten, die sich einem nach Abschluss der Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing eröffnen, leidet das Berufsbild unter einem schlechten Ruf. Doch warum ist das so? Immerhin liegen für die Ausbildung die staatliche Anerkennung vor ebenso wie ein Ausbildungsrahmenplan, der die Arbeitgeber in die Pflicht nimmt.

Vermutlich rührt der schlechte Ruf von unseriösen Arbeitgebern und Call-Centern, die vor der staatlichen Regelung des Ausbildungsberufes ihr Spiel im Markt trieben. Im Gedächtnis geblieben sind die nervigen Anrufe von hartnäckigen Call-Center-Mitarbeitern zu jeder denkbaren Tages- und Nachtzeit, die versuchten, ihrem Gesprächspartner Waren zu verkaufen, die diese nicht brauchten oder überteuert kaufen sollten. Berüchtigt sind auch die sogenannten Drückerkolonnen, die in großem Maß von Haustürgeschäften auf telefonisches Marketing zurückgriffen und ihre Mitarbeiter nach vermittelten Aufträgen bezahlten. Dementsprechend standen die Mitarbeiter unter großem finanziellen Druck, da sie meist schlecht bezahlt wurden.

Natürlich gibt es auch weiterhin schwarze Schafe in diesem Bereich. Sucht man sich jedoch einen seriösen Arbeitgeber aus, läuft man nicht Gefahr, ausgenutzt zu werden oder einen Beruf beziehungsweise Job auszuüben, der einen nicht zufrieden stellt. Die ersten Schritte zur Besserung des Rufes des Kaufmanns für Dialogmarketing sind bereits durch die Anerkennung des Berufsbildes und der damit einhergehenden staatlichen Reglementierung gemacht. Die Zukunft steht bevor.