Muss ein guter Wein auch teuer sein?

Wenn man in einem Lokal sitzt und sich die Speisekarte anschaut, fallen einem die Weinpreise ins Auge. Die Kategorien sind meist sehr unterschiedlich und es kommt der Gedanke, ob nicht doch der teuere Wein geschmacklich besser ist. Wieso ist er preislich sonst so weit über den anderen? Bekanntlich isst das Auge mit, was einem dazu verleitet im Weinregal nach einer schönen Flasche zu greifen, aber spielt der Preis auch eine Rolle bei der Wahl? Laut einigen Weinkennern heißt es, dass preiswerte Weine nicht das volle Aroma besitzen und somit schlechter sind. Gibt es wirklich einen Unterschied und merken diese auch Weinunerfahrene?

Die Antwort lautet ja, ein teurer Wein schmeckt wirklich besser. Gerüchten zufolge, lässt sich gutes Schmecken sogar erkaufen. Weinkenner bzw. Feinschmeckern sind in ihren Sinnesempfindungen der Aromen, Säuren und des Tannins unübertreffbar.

Menschen sind manipulierbar

In einem Test wurden Probanden fünf verschiedene Weine zum testen gegeben. Die Preise staffelten sich von fünf bis 90 Euro und waren ersichtlich. Jedoch war der Wein für 10 Euro der gleiche, wie der für 90 Euro. Jedoch wurde der ein und derselbe Wein geschmacklich als weniger gut bzw. als geschlcklich besser empfunden, ja nachdem welcher Preis dazu angegeben war. Erstaunlich, wie Menschen ticken und sich im Geschmack beeinflussen lassen.

Der Trick des Marketing

Die unter Ihnen, die sich mit Wein nicht so gut auskennen, werden durch das Marketing in Form von Preis und Image getäuscht, was zu einem erfolgreichen Ziel führt, wie US-Forscher herausfanden. Da Weinunerfahrene sich nicht nach dem Inhalt orientieren, kann man somit die Wahl leicht beeinflussen.

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